Ein Lipödem ist eine krankhafte, anlagebedingte Veränderung des Fettgewebes.
Es äußert sich durch die vermehrte Einlagerung von Gewebeflüssigkeit (Lymphe) und Fettgewebe in Armen und Beinen und findet sich häufig am Beckenkamm, den Innenschenkeln (die typische "Reiterhose") und an den Oberarmen. Beim Lipödem zeigen Hände und Füße keine Symptome.

Das Krankheitsbild äußert sich durch starke Druckempfindlichkeit. Blutergüsse sind sehr häufig. Frauen sind am häufigsten betroffen.

Der Physiotherapeut kann die Symptome durch die KPE (Komplexe Physikalische Entstauungstherapie) lindern.
Die KPE umfasst die Lymphdrainage, die anschließende Hautpflege, Bewegungstherapie und die fachgerechte Bandagierung (Kompression).

Die Lymphdrainage vermindert die Schwellung. Die Fettzellen werden kleiner. Das anschließende Wickeln stabilisiert den Zustand.

 

Janina Engel, Physiotherapeutin

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