Die Funktionelle Bewegungslehre (FBL)

ist aus der praktischen Arbeit entstanden und mit der Erfahrung in der Behandlung von Patienten gewachsen.


Es ist wichtig zu sehen und zu spüren, was alles geschieht, wenn sich ein Mensch bewegt, zu erkennen, wann und warum sich „Abweichungen“ einstellen. Wenn Abweichungen erkannt werden, so setzt das voraus, dass man ein Leitbild in sich trägt, von dem abgewichen werden kann.


Aus diesem Grunde kann sich die Funktionelle Bewegungslehre nicht auf Krankheitsbilder beziehen. Sie können keine Leitbilder sein, weil sie selber das Abweichen vom Zustand der Gesundheit sind.


Richtlinien sind also:
Das normale Bewegungsmuster eines gesunden Menschen.


„Leben ist Bewegung“
Die Förderung der Bewegung begünstigt das Leben!


Wer sich “natürlich“ bewegt, empfindet Bewegung als etwas Selbstverständli-ches und Angenehmes.Dem Betrachter erscheint natürliche Bewegung harmonisch und darum auch schön. Fehlbewegungen nimmt er als etwas Störendes und Unnatürliches wahr. Das Abweichen vom Normalen ist immer ein Ausweichen, z.B. eine Form des Hinkens. Egal ob Schmerz, Trauma, Bewegungseinschränkun-gen, Funktionsausfälle, schlechte Angewohnheiten oder psychische Störungen diesen Ausweichmechanismus ausgelöst haben. Auch Fehlbewegungen können automatisiert werden.


Ihnen fehlt aber das Merkmal natürlicher Bewegung. Sie sind nicht ökonomisch. Eine Bewegung ist ökonomisch, wenn ihr Erfolg und ihre Leistung bei minimalem Kraftaufwand und Materialverschleiß maximal ist.