Das Stangerbad

ist eine Kombination von Wannenbad und galvanischem Strom. Der zu Behandelnde liegt dabei in einer mit Wasser gefüllten Wanne. Auf allen Seiten innerhalb der Wanne sind mehrere Elektroden angebracht, mit denen je nach Polung eine Längs- oder Querdurchflutung mit galvanischem Strom durchgeführt werden kann. Ein galvanischer Strom ist ein konstanter Gleichstrom mit gleichbleibender Intensität.

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Beim 1- oder 2-Zellenbad

werden eine bzw. zwei Extremitäten (Füsse / Unterschenkel oder Hände/Unterarme) in ein Wasserbad eingetaucht und eine grössere Plattenelektrode (200 bis 300cm2) lumbal resp. cervikal plaziert. In dem Wasserbehälter befinden sich die grossen Gegenelektroden. Je nach erwünschter Wirkung kann man die Polung absteigend oder ansteigend wählen. Beim 4-Zellenbad werden meistens beide Arme oder Beine gleichsinnig gepolt, ebenso ab- oder aufsteigend (Beine Kathode=absteigend, Beine Anode=aufsteigend). Das Wasser sollte eine Temperatur von etwa 36°C-37°C haben. Höhere Wassertemperaturen erlauben eine höhere Dosierung, da im warmen Wasser das Stromgefühl weniger stark ist. Die Verätzungsgefahr ist im Zellenbad wesentlich geringer (ausser natürlich bei der eventuellen Rücken- oder Nackenelektrode!). Der Patient muss aber dazu angehalten werden seine Extremitäten regelmässig ein wenig zu bewegen da es sonst an der Wasserlinie zu unangenehmen Reizungen kommen könnte. Er darf die Elektroden nicht berühren.

 Unterwassermassage- medezinischrichtig Druckstrahlmassage nach Schweninger und Hauffe:

Das printzip der Druckstrahlmassage nach Schweninger und Hauffe besteht in der ganz Körper Behandlung. Die Unterwassermassage( wie sie im Volksmund heißt) soll immer eine ganz Körpermassage unter Betonung des jeweiligen Krankheitsbildes sein.

 Kontraindikationen: (Gegenanzeigen)
Tiefliegende Trombosen, Hypertonie, offene Wunden, Hautekzeme, akute Entzündungen, Erisipel(Blutvergiftung), Hautpilz

 Indikationen: (Anzeigen)
Lumbargo(Hexenschuss), Ischialgie, Erkankungen des reumatichen Formenkreises, Wirbelsäulenerkrankungen, perivere Durchblutungsstörungen